Geschichte

Die Kirchenkreise Senftenberg und Spremberg fusionierten am 1. Juli 1998 zum Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg mit dem Sitz der Superintendentur in Drebkau.

Der Superintendent vom Kirchenkreis Senftenberg, Hans-Georg Rannenberg war bis November 1998 amtierender Superintendent. Bis 30. Juni 1998 war Michael Moogk Superintendent im Kirchenkreis Spremberg und ab Dezember 1998 dann amtierender Superintendent des Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg. Am 1. November 1999 wurde Superintendent Michael Moogk in das Amt berufen und am 4. September 2009 für 10 Jahre wiedergewählt.

Nach mehrmonatigen Verhandlungen haben die drei Evangelischen Kirchenkreise Senftenberg-Spremberg, Niederlausitz und Cottbus eine neue Verwaltungsstruktur beschlossen. Der Kreis Senftenberg-Spremberg wurde zum 01.01.2020 aufgeteilt, so werden aus drei Kirchenkreisen zwei. Eine Ausnahme bilden die Kirchengemeinden Lautawerk und Lauta-Dorf, die sich in den Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz eingliedern. Die Fusion orientiert sich an den kommunalen Grenzen. Die Region Spremberg fusioniert mit dem Kirchenkreis Cottbus, die Region Senftenberg fügt sich dem Kirchenkreis Niederlausitz an.

Grund für die Neuordnung ist die geringe Mitgliederzahl von etwa 10. 000 im Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg. Mit der geplanten Veränderung gehen nach Kirchenangaben keine Stellenstreichungen  einher. Im Kirchenkreis Cottbus gehen die Fusionspläne mit einer umfangreichen Änderung der Finanzsatzung einher.