St. Marienkirche

Die ersten baulichen Erscheinungen der St. Marienkirche Groß Kölzig stammen vermutlich vom Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts. Der ursprüngliche einfache, rechteckige Feldsteinbau mit auffallender Eckquaderung aus Raseneistein wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert. Im 17. Jahrhundert erhielt die Kirche einen Turm mit Feldsteinunterbau und Fachwerkaufsatz, im 18. Jahrhundert wurden der Altarraum erweitert und die insgesamt vier Logen aufgebaut und angebaut. Im 19. Jahrhundert wurde der Fachwerkturm durch einen massiven Aufbau ersetzt.

In der Kirche befindet sich ein Altar aus dem 17. Jahrhundert. Im oberen Teil des Altars befindet sich ein spätgotischer Marienschrein aus der zerstörten Wallfahrtskappelle vom ortsnahen Marienberg.
In der Turmhalle können interessierte Besucher der St. Marienkirche eine Austellung der örtlichen Heimatstube zur Kirchengeschichte besichtigen. Aber auch rund um die Kirche können Neugierige einiges entdecken, denn viele alte wertvolle Grabsteine befinden dort. Einer dieser Grabsteine erinnert an George Helbig, den Gründer der Lausitzer Glasindustrie.  

 

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Adresse

Anschrift:
Dorfplatz 9
03159 Neiße-Malxetal OT Groß Kölzig